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Lycra: Eigenschaften, Anwendungen und kompletter Kaufguide

Lycra: Eigenschaften, Anwendungen und kompletter Kaufguide


8 Oktober 2025 (6 minuten)


Möchten Sie die Eigenschaften von Lycra besser verstehen, um Ihre Sport- und Outdoorbekleidung gezielter auszuwählen? Diese ultraelastische synthetische Faser, die 1958 erfunden wurde, revolutionierte Komfort und Bewegungsfreiheit bei sportlichen Aktivitäten. Entdecken Sie alles, was Sie über Lycra wissen müssen – seine einzigartigen Merkmale, die Unterschiede zu Elasthan und Spandex sowie unsere Tipps zur Auswahl technischer Stoffe.


Inhalt


Was ist Lycra und welche Eigenschaften hat es?

Lycra ist eine revolutionäre synthetische Faser aus Polyurethan, die 1958 vom amerikanischen Unternehmen DuPont entwickelt wurde. Dieses Material zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Elastizität aus – es kann sich bis auf das Siebenfache seiner ursprünglichen Länge dehnen und kehrt danach sofort in seine Ausgangsform zurück.

Lycra und andere Stoffe

Lycra wird nie allein verwendet – es wird immer mit anderen Fasern wie Baumwolle, Polyester oder Nylon gemischt, meist in Anteilen von 2 bis 15 %. Diese Kombination hat die Textilindustrie verändert, indem sie Bekleidung komfortabler und bewegungsfreundlicher machte.

Lycra: ein Must-have für Surfer

Dank seiner technischen Eigenschaften ist Lycra ideal für Badebekleidung und Surfanzüge: chlor- und salzwasserbeständig, UV-schützend, schnelltrocknend und atmungsaktiv. Außerdem ist Lycra resistent gegen Bakterien und Schimmel und behält seine Form auch nach häufigem Dehnen.


Warum wird Lycra in Sportbekleidung verwendet?

Beim Sport sollte Ihre Kleidung jede Bewegung mühelos mitmachen. Lycra sorgt für uneingeschränkte Bewegungsfreiheit – Schluss mit zwickenden oder ausgeleierten Kleidungsstücken während der Anstrengung.

Die Faser bietet optimalen Halt ohne übermäßige Kompression – ideal für Ausdauersportarten wie Wandern oder Trailrunning. Ihre Muskeln werden leicht gestützt, was die Durchblutung verbessert und Ermüdung verringert.

Auch das schnelle Trocknen ist ein großer Vorteil: Schweiß wird effizient abtransportiert, und der Tragekomfort bleibt auch bei Feuchtigkeit erhalten. Marken wie Picture integrieren Lycra in ihre technischen Kollektionen, um Ihnen dauerhafte Leistung – Session für Session – zu garantieren.


Was ist der Unterschied zwischen Lycra und anderen Fasern (Spandex, Polyester, Neopren)?

Lycra vs. Spandex (oder Elasthan): eine Markenfrage

Lycra und Elasthan bezeichnen dieselbe Polyurethan-basierte synthetische Faser. Der Unterschied liegt darin, dass Lycra® ein eingetragenes Warenzeichen ist, das DuPont 1962 registrierte, während Elasthan der generische Begriff ist, der in Europa verwendet wird.

Spandex ist einfach die englische Bezeichnung für Elasthan. Alle drei Begriffe finden sich auf Etiketten, bezeichnen aber dasselbe Material.

Der tatsächliche Unterschied liegt in der Qualität: Lycra®-Fasern unterliegen strengeren Kontrollen und behalten ihre Elastizität meist länger als günstigere, generische Elasthanfasern.

Lycra vs. Polyester: Elastizität vs. Haltbarkeit

Lycra steht für maximale Elastizität – es dehnt sich bis auf das Siebenfache seiner Länge und kehrt sofort in seine ursprüngliche Form zurück. Diese außergewöhnliche Flexibilität eignet sich perfekt für körpernahe Kleidung und dynamische Bewegungen.

Polyester hingegen punktet mit Robustheit und Abriebfestigkeit. Die Fasern halten Reibung und Beanspruchung besser stand und behalten ihr Aussehen länger, bieten jedoch weniger natürliche Dehnung.

Die Wahl hängt von Ihren Prioritäten ab: Lycra für Komfort und Bewegungsfreiheit bei dynamischen Aktivitäten, Polyester für Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit unter anspruchsvollen Bedingungen. Polyester-Lycra-Mischungen kombinieren beide Vorteile – je nach Verwendungszweck unterschiedlich gewichtet.

Lycra vs. Neopren: Beweglichkeit oder Wärmeschutz

Wenn Sie zwischen einem Lycra-Top und einem Neopren-Top für Wassersport wählen, hängt die Entscheidung von der Wassertemperatur ab. Lycra überzeugt durch maximale Bewegungsfreiheit – ideal für warmes Wasser, wo UV-Schutz und Komfort im Vordergrund stehen.

Neopren hingegen bietet durch seine geschlossenen, luftgefüllten Zellen hervorragende Wärmeisolierung. Je dicker das Material, desto besser hält es die Körperwärme – allerdings auf Kosten der Flexibilität. Ultra-Stretch-Neopren bleibt auch bei höherer Dicke angenehm flexibel.

Marken wie Picture entwickeln Hybridlösungen: Lycra an den Armen für Beweglichkeit und Neopren am Rumpf für Wärme. So behalten Sie Flexibilität im Schulterbereich und profitieren gleichzeitig von gezieltem Wärmeschutz.


Wie wählt man Lycra-Stoffe richtig aus?

Die Auswahl hängt in erster Linie von Ihrer Sportart ab. Für Wassersportarten eignet sich eine Nylon-Lycra-Mischung, da sie besser gegen Chlor und Salz beständig ist. Für Sportarten an Land sind Polyester-Lycra-Mischungen robuster gegenüber Reibung.

Achten Sie immer auf den Lycra-Anteil:

  • 15–20 % für festen Halt (z. B. Kompressionskleidung, Radsport)

  • 5–10 % für mehr Flexibilität (z. B. Yoga, Wandern)

Hochwertiges Lycra kehrt nach dem Dehnen ohne sichtbare Verformung in seine ursprüngliche Form zurück.

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